Staatsoper Hamburg

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Der Chor der Hamburgischen Staatsoper



Fast jeden Abend stehen sie in anderen Rollen auf der Bühne der Hamburgischen Staatsoper. Mal sind sie Matrosen, Zigeuner, Pilger oder Verschwörer, dann wieder Höflinge, Jäger, Wahnsinnige oder Gefangene. Als Schüler saßen sie in kurzen Hosen auf überdimensionalen Holzbänken in Wagners „Lohengrin“, als keifendes Theaterpublikum mischten sie sich in Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen“ in die Handlung ein, und als geknechtetes Volk in Mussorgskijs „Boris Godunow“ feierten sie einen Betrüger als neuen Zaren – die Sängerinnen und Sänger des Opernchores stellen in jeder Vorstellung ihr künstlerisches Können, ihre Wandlungsfähigkeit und ihre Spielfreude neu unter Beweis.
Chor der Hamburgischen Staatsoper, »Il Turco in Italia«
Mit seinen rund 70 Mitgliedern zählt der Chor der Hamburgischen Staatsoper seit vielen Jahren zu den weltweit besten Opernchören. Das vielfältige Repertoire – fast ausschließlich in Originalsprache – ist weit gefächert und reicht von Barock- und Spielopern über die großen Werke Verdis und Wagners bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Das hohe künstlerische Niveau des Opernchores wurde von 1981 bis 2002 durch die Leitung von Professor Jürgen Schulz geprägt, mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 übernahm Florian Csizmadia den Posten des Chordirektors.