Mit Donizettis
»Lucia di Lammermoor« wird die Spielzeit eröffnet. In der Titelpartie kehrt
Elena Mosuc an die Staatsoper zurück. Die Sopranistin begeisterte das Hamburger Publikum bereits als Musetta, Königin der Nacht, Gilda und in der Rolle der vier Geliebten in »Les Contes d’Hoffmann«. Die Lucia interpretierte sie unter anderem am Opernhaus Zürich, der Bayerischen Staatsoper München, der Deutschen Oper Berlin und zuletzt am Brüsseler Théâtre de la Monnaie. Als Edgardo steht ihr
Piotr Beczala zur Seite. Der polnische Tenor ist regelmäßig unter anderem an den Opernhäusern in Zürich, Madrid, Wien, Paris, London, Amsterdam und Brüssel zu Gast. 2006 gab er sein Debüt an der New Yorker MET als Duca di Mantova, darauf folgte dort sein Rollendebüt als Edgardo. 2009 gestaltete er diese Partie an der Seite von Anna Netrebko. Eine der Vorstellungen wurde in Kinos weltweit übertragen. Nach Hamburg kehrt er nun erstmals seit 2007 zurück. Zuletzt war er hier als Alfredo Germont zu erleben.
»Lucia di Lammermoor«
mit Elena Mosuc (Lucia), Piotr Beczala (Edgardo), Artur Rucinski (Enrico), Dovlet Nurgeldiyev (Arturo), Alexander Tsymbalyuk (Raimondo), Ann-Beth Solvang (Alisa) und anderen.
Vorstellungen: 5., 11., 17. September 2010
Junge Talente lassen sich in Donizettis
»L’Elisir d’Amore« hören:
Stefan Pop gilt als Neuentdeckung. Der 1987 in Rumänien geborene Tenor gewann im Mai dieses Jahres Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb. Er trat mit allen großen Sinfonieorchestern seines Heimatlandes auf und gab als Alfredo Germont sein internationales Debüt am Opernhaus in Rom. Mit dieser Partie war er auch in Athen zu erleben und gab im Juli 2010 sein Debüt an der Staatsoper. Als Nemorino kehrt er nun nach Hamburg zurück.
»L’Elisir d’Amore«
mit Irena Bespalovaite (Adina), Stefan Pop (Nemorino), Lauri Vasar (Belcore), Tigran Martirossian (Dulcamara) und anderen.
Vorstellungen: 7., 22. September, 20. Oktober 2010
Mit Starbesetzung wartet
»La Traviata« auf: Im September übernimmt
Ermonela Jaho die Partie der Violetta Valéry, die sie regelmäßig unter anderem am Londoner Covent Garden singt. Sie war an allen renommierten Bühnen Italiens ebenso zu erleben wie in New York, Berlin und Paris. Mit ihrer Paradepartie gibt sie nun ihr Hamburg-Debüt.
Saimir Pirgu singt Alfredo. Der weltweit gefragte Tenor wurde in Hamburg kürzlich für seine Interpretation des Edgardo in der Neuproduktion von »Lucia di Lammermoor« gefeiert. Als Giorgio Germont ist Franco Vassallo zu erleben. Der Bariton gab sein gefeiertes Hamburg-Debüt 2009 in der konzertanten Premiere von Verdis »Attila«.
Die große
Edita Gruberova kehrt im November auf die Bühne der Staatsoper zurück. Die Königin des Belcanto war zuletzt 2007 als Norma in einer konzertanten Serie der gleichnamigen Oper an der Dammtorstraße zu Gast.
Dalibor Jenis, seit seinen Auftritten als Barbier von Sevilla und Renato (»Un Ballo in Maschera«) gern gesehener Gast an der Staatsoper, singt Giorgio Germont. Diese Partie interpretierte er unter anderem an der Wiener Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin. Als Alfredo ist
Ramón Vargas zu erleben. Der mexikanische Tenor zählt zu den führenden Sängern seines Fachs und ist regelmäßig an den renommiertesten Opernhäusern der Welt zu erleben. Seitdem er 1992 für Luciano Pavarotti einsprang, ist er auch an der New Yorker MET regelmäßig zu Gast. Erstmals seit der Spielzeit 1995/96 kommt er nun wieder nach Hamburg.
»La Traviata«
mit Ermonela Jaho (Violetta Valéry), Saimir Pirgu (Alfredo Germont), Franco Vassallo (Giorgio Germont) und anderen
Vorstellungen: 8., 24. September 2010
Mit Liana Aleksanyan (Violetta Valéry), Dovlet Nurgeldiyev, Franco Vassallo (Giorgio Germont) und anderen
Vorstellungen: 24., 28. Oktober 2010
Im November mit Edita Gruberova (Violetta Valéry), Ramón Vargas (Alfredo Germont), Dalibor Jenis (Giorgio Germont) und anderen
Vorstellungen: 4., 8., 12. November 2010
Nach längerer Abwesenheit kommt
Vesselina Kasarova wieder in die Hansestadt. Die Mezzosopranistin gab 1998 einen Liederabend. Nun gibt sie die Rosina in
»Il Barbiere di Siviglia«, die als ihre Paraderolle gilt. 1991 war sie mit dieser Partie unter Donald Runnicles erstmals an der Wiener Staatsoper aufgetreten, seitdem ist sie dort häufig zu erleben. Auch in London, Zürich, München, Paris und bei den Salzburger Festspielen ist sie regelmäßig zu Gast.
»Il Barbiere di Siviglia«
mit Vesselina Kasarova (Rosina), Bruce Sledge (Il Conte di Almaviva), Massimo Cavalletti (Figaro), Enzo Capuano (Don Bartolo) und anderen
Vorstellungen: 16., 18. September 2010
2009 wurde sie als Regimentstochter gefeiert, nun kehrt sie auf die Bühne der Staatsoper zurück:
Sumi Jo. In Rossinis
»Il Turco in Italia« übernimmt der Belcanto-Star die Partie der Donna Fiorilla. Einst von Herbert von Karajan entdeckt, gehört die Koreanerin heute zu den gefragtesten Sängerinnen ihres Fachs und kommt für drei Auftritte in die Hansestadt.
»Il Turco in Italia«
mit Sumi Jo (Donna Fiorilla), Tigran Martirossian (Selim), Luciano di Pasquale (Don Geronio), Filippo Adami (Don Narciso), Moritz Gogg (Prosdocimo) und anderen
Vorstellungen: 5., 7., 15. Oktober 2010
In Donizettis Belcanto-Klassiker
»La Fille du Régiment« ist
L’ubica Vargicova erneut zu erleben. Sie begeisterte das Hamburger Publikum bereits in der Spielzeit 2007/08 als Marie. Die Koloratursopranistin machte sich mit Partien wie Königin der Nacht, Olympia, Gilda, Amida (»La Sonnambula«) und Violetta Valéry auf den Bühnen weltweit einen Namen. 2000 nahm sie außerdem eine CD mit Belcanto-Arien auf. Als Tonio stellt sich
Dmitry Korchak vor. Seitdem er Preise beim Francisco Viñas-Gesangswettbewerb sowie bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb gewonnen hat, gilt der junge Tenor als viel versprechendes Talent. Der Russe trat seitdem unter anderem in der Carnegie Hall, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper, dem Londoner Covent Garden und bei den Salzburger Festspielen auf. Nun kommt er zum ersten Mal nach Hamburg.
»La Fille du Régiment«
mit L’ubica Vargicova (Marie), Dmitry Korchak (Tonio), Tigran Martirossian (Sulpice), Renate Spingler (La Marquise de Berkenfield) und anderen
Vorstellungen: 19., 23., 26. Oktober 2010
Ein Wiedersehen mit
Alexandru Agache gibt es in Verdis
»Rigoletto«. Der rumänische Bariton gehört zu den führenden Interpreten des italienischen Fachs und ist seit den 80er Jahren regelmäßig an der Staatsoper zu Gast. Mit Partien wie Simon Boccanegra, Giorgio Germont und Macbeth feierte er nicht nur in Hamburg, sondern an den renommiertesten Opernhäusern weltweit Erfolge.
»Rigoletto«
mit Alexandru Agache (Rigoletto), Liana Aleksanyan (Gilda), Darío Schmunck (Il Duca di Mantova) und anderen
Vorstellungen: 6., 16. November 2010